Mittwoch, 8. April 2009

Mehr vom Schneckentöter und anderem Wahnsinn - aber erst einmal Kater Enzos Gedanken zu dem Atomkraftwerk-Unglück von Tschernobyl vor 25 Jahren






Jetzt gedenken viele Menschen wieder dem furchtbaren Unglück in Tschernobyl. Es ist jetzt fünfundzwanzig Jahre her, dass das Atomkraftwerk seine radioaktiven Strahlen auch nach Europa schickte, obwohl es weit weg von uns gebaut wurde. Immer noch sind so viele Werke aktiv und es gibt sogar die Unverbesserlichen die nach neuen Atomkraft-Werken schreien. Im Zusammenhang mit der Finanzkrise, der Klimaerwärmung und der Weltwirtschaftskrise sehen die ewig Gestrigen ihre Stunde gekommen endlich einmal in der Öffentlichkeit zu Wort zu kommen. Ich bin ja noch ein junger Kater, aber das weiß ich genau, wenn Renate mich mit nimmt, gehe ich auf die Demonstrationen gegen Atomkraft mit. Sie versteht nicht, wie man die vielen kranken Kinder im Umfeld von Krümel ignorieren kann, andere Zusammenhänge sucht oder an den Zufall glaubt. Wie dumm und ignorant sind die satten, dem Kapitalismus verfallenen Befürworter solch einer Technologie. In unserer Nähe ist das bereits stillgelegte Atomkraftwerk Hamm. Die Technologie bekam niemand so wirklich in den Griff, aber in unserer Stadt, vierzig Kilometer davon entfernt, regte sich kein Anwohnern darüber auf. Aber heute, wenn die Landwirte Windräder aufstellen wollen, Solaranlagen auf ihre Scheunendächer installieren oder BIOgasanlagen planen, dann ist die Aufregung groß. Dann sehen alle ihre schöne Landschaft verschandelt, fürchten das Geräusch des Windes, den Schatten der Windräder oder haben Angst von den Solaranlagen bei den Spaziergängen durch unsere industriell betriebenen Landwirtschaft, die an den Wirtschaftswegen keinen Baum, kaum einen Strauch und keine Feldblumen wachsen lässt, ´geblendet zu werden. Radioktivität riecht nicht, schmeckt nicht und macht keinen Lärm, haben deshalb diese Menschen nichts dagegen? Oder glauben sie den Lobbyisten? Energie gehört verstaatlicht, sagen unsere Freunde - und dann bestimmt angela merkel - nein danke, sagt Kater Enzo dazu.

www.naturundkatzenhaus.de

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